Frustriert investiert

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5 Dinge, die Leuten beim Geld anlegen auf die Nerven gehen

Wenn du denkst, dass Investieren mühsam, anstrengend und frustrierend ist, dann bist du nicht allein. Finanzjargon, Kleingedrucktes und komplizierte Produkte machen gerade der jungen Anleger-Generation das Leben besonders schwer. Den passenden Artikel aus dem Sonntagsblick findest du hier.

 

Wir haben 300 junge Erwachsene im Alter von 26-35 gefragt:

"Was frustriert dich am meisten, wenns ums Geld anlegen geht?"

Top 5
  1. Bänkerlingo
  2. Versteckte Kosten
  3. Keine Zeit
  4. Standardisierte & langweilige Produkte
  5. Schlechte Online Experience
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Den gesamten Report als PDF einfach per Email anfordern 

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Ich bin einverstanden, dass mich Selma über coole Reports und Stories auf dem Laufenden hält.


1. Bänkerlingo

 

4 von 10 geben an, dass Finanzjargon sie einschüchtert und der Hauptgrund ist, warum sie nicht investieren.

 

Was ist ein ETF? Und warum sollte ich mir über Liquidity, TER, Commodities, Alpha, SmartBeta, Replicating, Hedge und ähnlich Kryptisches Sorgen machen?

Alltagsferne Begriffe wie diese sorgen für reichlich Kopfzerbrechen. 40% geben an, dass gerade solcher Bankerjargon der hauptsächliche Frustfaktor ist und sie daher gar nicht erst anfangen zu investieren. Komplexe Begriffe und komplizierte Erklärungen setzen die Latte, um sein Investment selbst in die Hand zu nehmen, gleich zu Beginn ziemlich hoch an. Dabei verstecken sich hinter den Begriffen meist logische und gar nicht so seltsame Konzepte - die zu kennen oft auch nützlich wäre.

Banker-Jargon und andere komische Wörter machen einem bevors losgeht schon das Leben schwer.
— Zitat aus der Umfrage
 

2. Versteckte Kosten

 

Täglich erhalten wir Rechnungen: Stromrechnung, Internetrechnung, Telefonrechnung... doch hast du schon mal eine Rechnung von deiner Bank erhalten?

 

Dabei gibt es gerade beim Investieren besonders viele Kosten:

  • Ausgabeaufschlag
  • Transaktionskosten
  • Produktkosten
  • Management Gebühr
  • Depotkosten
  • Exit-fee, Kickbacks, Steuern, Service- und Sondergebühren?

Dennoch weiss seltsamerweise keiner wirklich genau, was sein Investment tatsächlich kostet! Oft nicht einmal der Banker selbst.

Gebühren verschwinden auf mysteriöse Art und Weise automatisch vom Konto, oder gar direkt aus dem Fonds. Hier gibts eine Übersicht, wie Kosten sich auf dein Investment auswirken. 

Während man in jedem Restaurant, Kiosk und Onlineshop eine genaue Aufstellung über die Zusammensetzung seiner Zahlung erhält, bleibt einem die Bank diese Rechnungen meist schuldig.

Gerade die Online-Generation ist frustriert von dieser Praxis und fordert 100%ige Transparenz bei Kosten und Gebühren ein.

Gebühren sind super kompliziert, schwer verständlich um am Ende kann einem dennoch niemand erklären was man wirklich zahlt.
— Zitat aus der Umfrage
 

3. Keine Zeit

 

Zeit ist Geld! Aber wie viel Zeit nimmt man sich für sein eigenes Geld? Meist sehr wenig, und dennoch für die Meisten zu viel.

 
Investing takes time

Wir verbringen mehr als +40 Stunden pro Woche um unser Geld zu verdienen, nehmen uns aber kaum je Zeit, um es clever anzulegen?!

Es gibt Besseres zu tun, als täglich vor dem Bildschirm zu sitzen und Märkte zu beobachten.
— Zitat aus der Umfrage

Jeder DIY Investor weiss, wie viel Zeit investieren fordern kann. Hat man sich erst einmal durch den Investmentdschungel gekämpft, Investmentmöglichkeiten verglichen und seine Strategie zurechtgerückt, dann fängt die grösste Arbeit erst an: Investments kaufen, verkaufen, Risiken beobachten, monatlich sparen, Kosten im Blick behalten, Rebalancen…

Je grösser das Vermögen, desto grösser die Komplexität – Für viele wird Geldanlage so zum unfreiwilligen Zweitjob und zum reinsten Nervenkrimi.

 

4. Bitte nichts aus dem Regal!

 

"XY" Balanced Fonds? Nein Danke!

 

Längst genügen uns nicht mehr die unpersönlichen Investmentprodukte, um blind die angeblich höchste Rendite zu erzielen. Vielmehr geht es den Meisten darum, eigene Ideen, Werte und Überzeugungen auch bei ihren Investments zu realisieren.

Wie investiere ich in Startups, Bitcoin und VR?!
— Zitat aus der Umfrage

Jeder von uns ist anders

Egal ob Ausbildung, Job, Einkommen, oder Werte - Single, geschieden oder in Patchworkfamilie mit Hund - Mieter oder Eigentümer - Angestellter, Expat, Unternehmer, oder Freelancer…jeder Mensch lebt sein eigenes Leben.

Und trotzdem sollte jeder genau gleich Investieren!? Das macht doch keinen Sinn.

Gerade bei kleinem Vermögen gibt es ausser DIY bisher keine Möglichkeiten, sich selbst zu realisieren - denn massgeschneiderte Investments sind erst ab +500’000 CHF verfügbar.

 

5. Schlechte Online Experience

 

Film schauen … Netflix
Buch lesen … Kindle
Geld anlegen … ???

 

Schonmal ein Konto bei einem Investmentbroker eröffnet?

Gängige Online Investment Plattformen wurden für den Pro-User gebaut. Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, selbst sein Geld online anzulegen und wie ein Profi zu managen.

Doch für Herrn und Frau Schweizer ist der Einstieg eher steinig: 95% der Funktionen bleiben ungenützt und für den Erfolg braucht es meist deutlich mehr als nur eine Bedienungsanleitung. Gerade für die Netflix-Generation setzen Uber, Tinder, Google & Co neue Standards darin, wie wir uns online bewegen und jetzt auch unser Geld anlegen wollen.

Geld anlegen ist derzeit weder einladend noch spannend.
— Zitat aus der Umfrage

Unsere Top Learnings

 

Geld anlegen sollte einfach und für Jeden zugänglich sein.👋

 

Geld anlegen bereitet viel Frust, ist kompliziert und intransparent. Dabei sollte gerade etwas so Wichtiges eigentlich einfach und für Jeden zugänglich sein. Hier sind unsere Top Learnings:

 

1. Ehrlichkeit und Klartext statt Finanzjargon

Finanzjargon und komplexe Produkte schaffen künstliche Hürden. Jeder sollte immer genau wissen, worin er investiert. Informationen sollten in verständlicher Sprache verfügbar sein.

2. 100% Transparenz

Was genau bezahle ich? Eine klare Auskunft darüber sollte selbstverständlich sein.

3. Individuell und auf das Finanzleben zugeschnitten

Dein Geld, dein Leben, dein Investmentmix.

4. Do-it-together, statt Do-it-yourself.

Unterstützen, statt blindes überlassen oder alles selbst zu erledigen.

5. Empathie und viel ❤️
 

 

Was wir aus dem Feedback gemacht haben?