4 Dinge, die Millennials am Geldanlegen hindern

 

Die Generation Y ist skeptisch, gerade wenn es um ihr Geld geht. Jene jungen Erwachsenen machen nun schon mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer aus, kommen jedoch auf keinen grünen Zweig, wenn es um Investments, Fonds und Banken geht. Doch was sind die Hauptgründe, warum Millennials nicht investieren? Wir haben die junge Generation befragt. Hier die TOP 4 aus unserem Report zusammengefasst.

1. No Trust. No Money.

Millennials sind in einer Welt aufgewachsen welche im ständigen Umbruch steht. Beinflusst von Finanzkrise, Subprime-Krediten, Bankenrettungen, Bankerboni oder dem starken Franken. Millennials haben sich ein gesundes Misstrauen gegenüber der Finanzindustrie aufgebaut. Obwohl den meisten Banken noch ein gutes Zeugnis als vertrauenswürdiger Tresor für’s eigene Geld ausgestellt wird, fehlt es vor allem den Kundenbetreuern und Finanzprodukten an Reputation. Die Angst vor teuren Investmentprodukten mit versteckten Gebühren sitzt tief bei den jungen Anlegern.

 
 

2. Selbstverwirklichung - auch im eigenen Portfolio

Die neue Generation von Anlegern tritt für ihre Werte und Überzeugungen ein. Geld verdienen alleine zählt nicht mehr. Die Generation Y will auch beim Investieren ihre eigenen Werte und Ziele verwirklichen. Auch wenn dies unter Umständen weniger Gewinn bedeutet. Das Investment muss zu den eigenen Werten passen. Egal ob Sustainable, Ausschluss von Waffen, Ethik-Investments, Crowdlending oder Investments in Bitcoins und selbstfahrende Autos: Beim Investieren geht es immer mehr darum seine eigenen Interessen und Werte abzubilden. Standardisierte und unpersönliche Fonds rücken dabei immer weiter in den Hintergrund.

3. Uber, Tinder & Co setzen die Standards

 
 
 
 

Aufgewachsen mit digitalen Services, mobile Apps und online Netzwerken hat die neue Generation von Anlegern ihre ganz eigene Definition von gutem Service. Persönlicher Kontakt wird dabei vom Wunschtraum immer mehr zum Albtraum. Was zählt ist 24/7 on-demand online Zugang und grossartige User Experience. Kompliziertes und unübersichtliches Online-Banking ist immer öfters einer der Hauptgründe die Bank zu wechseln.

 


 

4. Keine Zeit und keine Ahnung

Ganz ehrlich, Geldanlage ist langweilig, kompliziert, mühsam und voll mit unverständlichem Investmentjargon. Im stressigen Alltag fehlt den meisten schlichtweg die Zeit um sich damit auseinanderzusetzen. Kein Wunder, ist dies einer der Hauptgründe, warum Millennials nicht investieren. Bei all dem komplizierten Kleingedruckten und den versteckten Gebühren, ist es verständlich, wenn man sich einfach geschlagen gibt. Zwar sind sich die meisten bewusst, dass sie mehr aus ihrem Ersparten machen sollten, doch wird das Thema gerne immer wieder auf morgen verschoben.